Room 402

April 5, 2008

Bamboo Blade Ep. 26 [END]

Gespeichert unter: Aktuell, Anime, Bamboo Blade — Akito @ 8:02

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Nun ist sie da, die letzte Episode von Bamboo Blade, ich werde die Serie vermissen, immerhin wurde aber auf eine Fortsetzung gedeutet.

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Tama-chan und Rin haben ein Date, nein nicht das was ihr denkt, sie wollen sich nur die Premiere von dem neuen Blade Bravers Movie ansehen, genau, der Film wo beide mit gespielt haben.

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Beide sind wie beste Freundinnen oder besser gesagt gar Seelenverwandter doch gleichzeitig auch ärgste Rivalinnen, bisher steht es für sie bei Kendo 1:1, eine Entscheidung in der Zukunft ist zu erwarten.

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Ja, so sehen echte Fans aus. Schneider entpuppt sich nach Schneigirls Tod als Silver Braver und zusammen mit den anderen Bravers machen sie Death Armor den Garaus. Wir sind auch sehr bewegt (und fordern immern noch eine eigenständige Serie für die Blade Bravers).

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Aus Tama-chans Gespräch mit Rin erfahren wir, dass es schon ne Weile her ist seit dem Turnier, immerhin haben die Produzenten den Blada Bravers Film fertigstellen können. Das neue Schuljahr hat angefangen, es wird also Zeit für neue Mitglieder. Ein Junge namens Makoto und ein Mädchen namens Shinobu wollen sich den Klub ansehen, da sie beide eine Kendorüstung von ihren älteren Brüdern hinterlassen bekommen haben, das erinnert uns doch an irgend etwas. Tama-chan und Satori sind nun im. 2 Jahr und sind begeistert darüber, dass sie jetzt auch Kouhais haben. Sie wollen den beiden Neulingen demonstrieren, wie cool Kendo ist mit der Schwertstopptechnick (welche ja nichts mit Kendo zu tun hat) aber diese geht wie erwartet völlig in die Hose.

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Miya Miyas Zirkustechnik ist zwar erfolgreicher, hat aber ebenso wenig was mit Kendo zu tun. Shinobu ist zwar eine notorische Nörglerin, eines muss man ihr lassen, nicht mal von Miya Miya lässt sie sich einschüchtern, eien neue Rivalin für Miya Miya?

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Kirino und Saya, nun schon im 3. Jahr, sind nur noch Halbmitglieder den das Büffeln für die Abschlussprüfung nimmt viel Zeit in Anspruch.

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Um Makoto und Shinobu (eigentlich nur letztere) zum Beitritt zu überzeugen, will der Kendoklub nun doch auf ein normales Training setzen. Dan-kun ist übrigens Captain geworden, der Mann wird noch großes bewirken, wir sind gespannt.

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Nun stellt es sich heraus, dass Ishida tatsächlich den Job als Coach an die Nagel gehängt hat, seitdem hat Yoshikawa seinen Posten übernommen, auch wenn sie nichts von Kendo versteht. Nun ist sie aber schwanger und will den Job einem anderen überlassen. Wir fragen uns aber, wer der glückliche Mann an ihrer Seite ist, doch nicht etwa Ishida, der aber schon seit ner Weile weg ist?

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Es ist aber Kenzaburo und alle sind geschockt. Ich dachte bisher, dass Yoshikawa-sensei ein Auge auf Ishida geworfen hat aber auf einmal ist sie mit Kenzaburo zusammen. Naja, er hat ja auch Jobs an 2 Schulen gleichzeitig während Ishida immer drauf und dran war, gefeuert zu werden, wirklich schlau diese Yoshikawa-sensei.

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Ok, sie sind eher geschockt wegen dem “neuen” Coach. Ishida kann nun zurück kehren da die fette alte Hexe umgezogen ist.

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Nun sind tatsächlich alle Probleme aus der Welt geschafft und der Klub hat sogar 2 neue Mitglieder. Diese verraten uns noch, dass ihre älteren Brüder Iwasa und Toyama heißen, da war doch noch was…

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Nun folgt der Epilog, der Kendoklub auf der Fahrt zu einem Tunier. Auch alle bishe aufgetretenen Charaktere haben einen Auftritt, eine sehr schöne Sache.

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Tama-chan trifft auf ein unbekanntes Mädchen, das anscheinend eine Bekannte von Rin ist. So wie es dargestellt wird, sieht sie aus wie die neue Rivalin von Tama-chan und erinert mich irgendwie an ihre Mutter, ein Hinweis auf eine Fortsetzung?

Es war ein schönes Ende und es passt IMO sehr gut zu Bamboo Blade. Es ist zwar ein “Life goes on”-Ende und lässt so noch einige Sachen offen, doch es wurde auch genug abgeschlossen dass man von einem zufriedenstellenden Ende sprechen kann. Darüber hinaus wurde auch genug Raum für eine evtl. Fortsetzung gelassen, welche mit der letzten Szene angedeutet wird. Da das Mädchen dort mir völlig unbekannt ist, hab ich mal schnell in den Manga reingeguckt und sie scheint dort Tama-chans Rivalin zu sein statt Rin. Warum man ihr den kleinen Auftritt spendiert hab, kann ich nicht genau sagen, entweder um sie zumindest einmal zu animieren und die Fans so zufrieden zu stellen, oder aber man will damit auf eine mögliche Fortsetzung andeuten, was mir persönlich viel besser gefallen würde. Dazu müssen wir uns aber noch ein wenig gedulden denn viel Mangamaterial zum Verfilmen gibt es jetzt nicht mehr, es sei denn der Anime ist jetzt völlig los gelöst vom Manga, was ich aber nicht glaube.
Jedenfalls halte ich eine 2. Staffel schon für wahrscheinlich, mit einer Ankündigung in den nächsten Tagen würde ich aber nicht unbedingt rechnen.

Abschließendes Fazit zu Bamboo Blade:


Bamboo Blade ist auch wie True Tears ein absoluter Überraschungshit für mich, auch hier hab ich die Serie von Anfang an verfolgt. Die teils verrückten aber sehr liebenswerten Charaktere kann ich sofort ins Herz schließen, besonders die anfangs scheue Tama-chan hat es mir angetan, im Alltag oder beim Umgang mit anderen Menschen ist sie sehr unerfahren und stellt sich sehr ungeschickt an, sobald sie aber ein Shinai in der Hand hält, verwandelt sie sich in ein selbstbewusstes und scheinbar unbesiegbares Mädchen. Aber auch die anderen Charaktere müssen sich nicht verstecken und zusammen erzeugen sie den ganz speziellen Humor von Bamboo Blade, wenn Miya Miya zwischen ihrem Black Aura- und Lovey-Dovey-Mode hin und her wechselt und damit die Menschen in ihrer Umgebung (bis auf Dan-kun) noch mehr verschreckt, dann muss ich jedes mal grinsen. Zwar ist kein Charakter aus Bamboo Blade wirklich innovativ, was ihre Persönlichkeit angeht aber irgendwie schaffen sie’s doch, ganz einzigartig zu sein, die stets gut gelaunte Kirino, die energische Saya, die tollpatschige Satori, der “mänliche” Dan-kun oder der normale Yuuji, ich möchte keinen von ihnen missen. Auch die Nebencharaktere wissen zu überzeugen und auch wenn diese vielleicht nicht so vielschichtig sind wie die Hauptcharaktere, sympathisch sind sie allemal (aber natürlich nicht alle, es sind natürlich immer ein paar dabei, die man nicht unbedingt zum Tee einladen würde).
Die Story von Bamboo Blade verbindet Sportselementen mit alltäglichen Geschichten und sogar mit etwas Romanze, gewürzt mit einem eigenen Humor, ist zu jeder Zeit unterhaltsam, ich kann mich nicht daran erinnern, dass es bei BB eine Bergabphase gab. Die Mischung ist IMO gut gelungen, selbst die Sportelemente sind nicht überwiegend, nach 26 Episoden hat man zwar einige Kendobegriffe gelernt, doch nur wenn man vorher ein blutiger Anfänger war, Fortgeschrittenen dürfte die Serie nichts neues erzählen. Das besondere an Bamboo Blade ist darüber hinaus, dass die Serie kaum Fanservice geboten hat auch wenn die meisten der Hauptcharaktere weiblich sind, ob es gut oder schlecht ist, soll jeder für sich entscheiden, mich hat es nicht im Geingsten gestört, wenn ich Fanservice sehen will, dann gucke ich andere Serien, und davon gibt es mehr als genug.
Das Charakterdesign und die Animationen sind überdurchschnittlich gut, besonders ersteres ist im Vergleich zur Mangvorlage gut gelungen. Auch die Musik ist angenehm und weiß bei wichtigen Szenen alles passend und eindrucksvoll zu untermalen. Einen besonderen Lob verdient Hideyuki Kurata, der nicht nur die Story des Manga gut adaptiert sondern auch einen Teil selbstgeschrieben hat. Beispielsweise sind die Blade Bravers, Rin oder Carrie anime-exklusiv und sie wurden alle sehr gut in die Hauptstory integriert. Das kommt, weil BB auf 26 Episoden ausgelegt wurde und der Manga bisher erst 7 Bände umfasst (damals als die Produktion des Anime noch nicht begonnen hat, warhscheinlich noch weniger), so erzählt der Anime nach etwa 18 Episoden(das entspricht die ersten 6 Mangbänden) eine eigenständige Geschichte, während der Manga das blauhaarige Mädchen da oben, als Gegenspielerin von Tama-chan einführt. Und sogar das Ende wurde passend zu recht gelegt, es ist einerseits abgeschlossen und andererseits kann man jederzeit eine Fortsetzung dran hängen, welche problemlos wieder die Mangageschichte aufgreift. Hoffen wir also, dass wir die Tama-chan und die Blade Bravers in naher Zukunft wiedersehen werden, so eine unterhaltsame Serie kann man immer gebrauchen, 8.5 von 10 Punkten für Bamboo Blade.

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