Room 402

April 7, 2008

Spring Season 08 – Erste Eindrücke #1

Gespeichert unter: Aktuell, Anime, Neue Saison — Akito @ 6:24
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Nun hab ich neben Chi’s Sweet Home ein paar weitere Serien der neuen Saison angesehen und hier folgt das erste Erste-Episode-Sammelreview. Diesmal mussten Kanokon, To Love-Ru, Kurenai und Itazura na Kiss dran glauben.

Kanokon

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Hier seht ihr die unglaubliche visuelle Qualität von Kanokon, das Budget hat für die Nebencharaktere wohl nicht mehr gereicht.

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Die Story von Kanokon ist schnell erzählt, ein Junge namens Kouta wird aus unerklärlichen Gründen von seiner Mitschülerin Chizuru “verehrt”. Die lässt keine Gelegenheit aus, ihm das auch körperlich zu zeigen.

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Um das ganze noch ein wenig “schmackhafter” zu machen, hat man noch eine Möchtegern-Tsundere eingebaut.

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Sowie auch die Tatsache, dass Shizuru in Wirklichkeit ein Fuchsgeist/dämon ist, was auch immer.

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Diese ist heiß darauf zu erfahren, wie es sich mit einem Menschen “anfühlt”.

Ähm, ja wie befürchtet hat sich Kanokon als eine hirnlose Shouta-Fanservice.Serie herausgestellt. Ich hab mir die erste Episode nur angetan um zu sehen, sie sich Mamiko Noto als Shouta-Kouta anhört. Nach dieser Erfahrung kann ich sagen, dass ich sie immer noch als Seiyuu für weibliche Charaktere bevorzuge, wenn Kouta anfängt, mit ihrer gewohnten Stimme zu reden, dann ist es einfach zu gewöhnungsbedürftig für mich, da guck ich lieber noch mal Jigoku Shoujo oder sola, um ihre Stimme zu hören. Auch sonst hat Kanokon nichts zu bieten, außer vielleicht für eingefleischte Fans von Fanservice oder Shoutaaction, die Story ist ein Witz, das Charakterdesign ist wie man auf den Screenshots sieht höchstens durchschnittlich, das gilt auch für die Animationen. Auch die Charaktere sind nicht gerade überzeugend, dass ich tatsächlich eine Folge lang ausgehalten hab, überrascht mich schon ein wenig. Lediglich eine Szene konnte mich zu Schmunzeln bringen, aber zu schade dass davon wahrscheinlich nicht viel kommen wird.

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Lol einfach toll wie die Zwillinge um ihre Brotkanten trauern.

To Love-Ru

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Auch die Story von To Love-Ru ist schnell erzählt, es geht um den Loser Yuuki, der eine totale Niete ist, was das andere Geschlecht angeht. Er ist total verschossen ist in seine Klassenkameradin Haruna, traut sich aber nicht, es ihr zu sagen.
Was ich mich schon immer gefragt hat, warum zum Teufel glauben Yuuki und seine männlichen Kollegen, dass ein Mädchen darauf stehen würde, wenn ihr irgendein unbekannter Kerl ins Gesicht brüllt, er würde gerne mit ihr gehen.

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Selbst bei seiner eigenen Fantasie fällt er regelmäßig ins Ohnmacht.

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Das schreit nach einem “praxisnahen Training” und dieses kommt auch prompt, in Form von Lala, einer außerirdischen Prinzessin, die von zu Hause abgehauen ist und genre-gerecht erstmal nackt in der Badewanne auftauchen muss.

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Bei der Überraschung musste er ja irgendwo festhlalten…

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Ich hab schon gedacht, dass der recht freizügiger Manga bei der Animeadaption ein wenig entschärft wird aber dem ist nicht so. Die Umsetzung ist bisher recht originalgetreu, die kritischen Stellen werden auch mit Nebel, Haaren usw. abgedeckt aber sonst zeigt besonders Lala sehr gerne, wie Gott sie schuff. Darüber hinaus hat man auch eine Bondage-Verwandlungssequenz eingebaut, ich würde sagen, dass To Love-Ru bei der Fanservice-Disziplin sogar Kanokon überlegen ist, auch wenn der in Kanokon einen mehr sexuellen Touch hat. Beide werden übrigens von Studio Xebec produziert, wenn sie da nicht sich selbst Konkurrenz machen.

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Nun, nicht nur dass der Einfall mit der außerirdischen Prinzessin unglaublich dämmlich ist, auch die Kostüme der Aliens sehen nicht gerade originell aus.

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Mein Gott, wenn sogar schon das Openingvideo voll mit solchen Bildern sind, dann soll es schon was heißen. Das einzige, was mich wirklich an der Serie reizt, ist nur das Charakterdesign, das ist auch das einzige, warum der Manga mir schon vorher ein Begriff war, sonst hätte die Serie nichts, was auch ihre 3 Mio. Genrekollegen nicht haben, das erklärt ebenfalls warum ich die anderen Fanservice-Serien wie Rosario&Vampire oder eben Kanoko keine 2. Chance gegeben hab.
Ich frage mich allerdings, warum Kentaro Yabuki für diese beknackte Story überhaupt nen Storywriter gebraucht hat, ich meine mit Black Cat hat er ja auch schon ne ganz passable Geschichte kreiert.
Wie auch immer, ich werde mir noch die eine oder andere Episoden antun, aber wohl eher die Widescreenversion, die etwas 3 Wochen nach der regulären Version kommt wie schon bei Clannad der Fall war, hier bin ich nicht heiß darauf zu erfahren, was als nächstes passiert, wenn Yuuki aber doch zu nervig wird, dann kann ich immer noch auf den Manga umsteigen.

Kurenai

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Nun kommen wir zu einer völlig unterschiedlichen Serie, in Kurenai spielt der 16-jährige Shintaro Kurenai die Hauptrolle. Er hat neben der Schule einen ganz besonderen Job, er fungiert als ein sog. Mediator und hat die Aufgabe, Streit und Konflikte zwischen reichen Leuten zu schlichten/beenden.

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Seine Auftragsgeberin ist meist die schöne und geheimnisvolle Benika.

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Eines Tages bekommt er den Job, die erst 7-jährige Murasaki zu beschützen, die Tochter aus einer sehr reichen und mächtigen Familie, die bisher noch nie aus ihren eigenen 4 Wänden raus durfte.

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Dementsprechend gestaltet sich dieser Job für Shintaro als sehr schwierig, denn Murasaki ist sehr weltfremd, was das alltägliche Leben angeht.

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Die Serie stammt aus dem Hause Brains Base (Baccano!) und für das Charakterdesign war Kumi Ishii verantwortlich, der den Charakteren von Kurenai ein ähnliches Aussehen verleiht wie sein letztes Werk Red Garden. Während die Hauptcharaktere noch ganz in Ordnung aussieht, wirken die Nebencharaktere sehr gewöhnungsbedürftig. Zumindest sehen die Animationen (dank HD-Optik) sehr solide aus.

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Die erste Episode hat mich nicht so recht überzeugt, die ungewöhnliche Beziehung zwischen Shintaro und Murasaki erinert mich doch stark an Speedgrapher und dessen erste Episode hat mir seinerzeit weitaus mehr angetan, bisher hab ich bei Kurerai noch zu wenig Konfliktspotenzial gesehen als dass die Story mir interessant genug erscheinen würde. Vielleicht werde ich mir noch die nächste Episode angucken und ein letztes Urteil zu bilden, aber bisher seh ich keinen Grund, die Serie weiterzuverfolgen. Btw. find ich toll, wie Yayoi jedesmal aus dem nichts auftaucht, den anderen Charakteren hab ich bisher noch nichts abgewinnen können.

Itazura na Kiss

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Itazura na Kiss ist eine waschechte Shoujoserie, Kotoko macht ihren Genrekolleginnen aller Ehre, sie ist in allen Belangen höchstens durchschnittlich, hat aber ein Auge auf den bestausehenden und intelligentesten Jungen an ihrer Schule geworfen.

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Und wie erwartet kriegt sie von ihm eine deutliche Abfuhr, er wollte ihren Brief gar nicht erst annehmen. Zumindest aber hat sie ein paar gute Freunde, damit sie nicht ganz alleine das Emodasein überwältigen muss.

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Nach einem höchst tragischen Zwischenfall fällt ihr Haus buchstäblich in sich zusammen und sie und ihr Vater stehen ohne ein Dach über den Kopf da. Aber ein guter Freund von ihrem Vater hat ihnen angeboten, bei seiner Familie unterzukommen bis sie wieder ein Zuhause gefunden haben. Dreimal darf man raten wer ebenfalls da wohnt.

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Richtig, wie der Zufall/Autor es so will, ist es kein geringere Naoki, in den sie so verschossen war und er sie ohne zu zögern abgeblitzt hat. Selbstredend keine angenehme Situation für beide, allen vorans aber für Kotoko.

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Zu ihrem Bedauern ist auch Naokis kleiner Bruder eine Kopie von ihm sebst udn beide heißen sie auf einer sehr “speziellen” Art willkommen.

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Zum Glück hat sie mit dem Vater und der Mutter Schwester auch ein paar Fans.

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Willkommen bei einer typischen Shoujogeschichte Kotoko, als Heldin musst du “nur” über die meiste Zeit leiden, die meisten Shikanen erleiden usw., dafür wirst du aber am Ende siegen.

Ich habe mich im Vorfeld etwas über die Mangavorlage informiert und es gibt durchaus etwas, das Itazura na Kiss etwas über den Durchschnitt hebt. Die Story geht selbst nachdem das vermeintliche Paar zusammen gekommen ist und sogar verheiratet ist noch weiter. Darüber hinaus wurde der Manga nie beendet da der die Mangaka mittendrin aufgrund eines Unfalls verstorben war. Nun will der Anime die Geschichte zu Ende bringen aber ich bin mir nicht sicher, ob er vorher überhaupt all die 23 Mangabände abdecken kann, wenn er “nur” 26 Episoden umfasst. Bisher hat Itazura na Kiss aber noch nichts besonderes geboten, die Story ist bestenfalls durchschnittlich und bietet höchstens Genreneulingen Überraschungen, für den Durschnittszuschauer erscheint vieles sogar sehr unbeholfen und gezwungen, wie z.B. der Zusammenbruch von Kotokos Haus. Wenn Special A und Vampire Knight sich als unterhaltsam heraus stellen, dann wäre mein Shoujobedarf gedeckt, solange Itazura na Kiss nicht einen Quantensprung nach vorne macht, dann wird es nur bei dieser einen Episode bleiben.

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