
Ich weiß, ich bin spät dran, aber besser zu spät als gar nicht.

Die Soul Eater-Version von Jack the Ripper. Das Monsterdesign ist hier sehr ausgefallen, wie auch das restliche Design.

Selbst wenn einem die Story, das Setting usw. nicht zu sagen sollten, eines muss man Soul Eater lassen, Stil hat die Serie auf jeden Fall, darüber hinaus hat man solch flüssige Animationen selten bei einer Shounenserie gesehen.

Darüber hinaus sind die beiden Hauptcharaktere sind Soul Eater sehr unkonventionell für Shounen-Verhältnisse.

Das Charakterdesign ist meist sehr simpel doch gerade dadurch verspürt es einen gewissen Charme. Ausgefallene Kreationen wie der Shinigami-sama wissen sehr gut zu überzeugen.


Doch nicht nur optisch können sie Akzente setzen, abgedreht sind sie auch noch und versorgen uns damit regelmäßig mit witzigen Gags.




Nicht mal während der Kämpfe werden wir davon verschont, was nicht unbedingt etwas Negatives bedeutet.

Schließlich gibt es genug Alternativen, falls man auf der Suche nach erster Action ist.




Shounen-typisch geht erst einmal alles gründlich in die Hose, es wäre auch langweilig wenn das Ziel schon in der ersten Episode erreicht wird.

Nicht verzweifeln Soul, wir sehen dir und Maka gerne zu, selbst für weitere 50 Episoden.

Und das nächste mal bei Soul Eater, ein Assassine namens Black Star wird uns mit seinem Auftritt beglücken.
Das erste Kapitel vom Soul Eater Manga hab ich schon vor Jahren gelesen und es ist mir durchaus in Erinnerung geblieben, vielleicht nicht gerade wegen der Story sondern viel mehr wegen des ausgefallen Gesamtdesign, alles wirkt einerseits düster, andererseits auch so absurd dass man es nicht wirklich ernst nehmen kann, es ist in gewisser Weise vergleichbar mit Tim Burtons Nightmare before Christmas, nur etwas farbenfroher.
Doch nie hätte ich gedacht, dass der Manga in Japan sehr viel Erfolg für sich verbuchen kann und mittlerweile mehr als 11 Bände umfasst. Noch überraschender ist die Tatsache, dass Studio Bones die Animeumsetzung als ihre 10-jähriges Jubiläumprojekt ausgewählt hat und gleich ne 51-teilige Serie produzieren will. Durch diesen Unstand hab ich mich durchaus auf die Animeumsetzung gefreut und wurde nicht enttäuscht. Das Setting mit Shinigamis vs. Monster ist vielleicht nicht gerade innovativ, doch das Design ist wie gesagt über allen Zweifel erhaben, genau sowie die Animationen, wenn man einen Kampf in Soul Eater gesehen hat, dann will man Naruto nie mehr wieder gucken. Es ist fraglich, ob das Niveau für die gesamte Serienlänge gehalten wird, aber da es schließlich eine Studio Bones-Produktion ist, mach ich mir nicht so viel Sorgen. Die Charaktere wurden bisher gut eingeführt, Maka und Soul kann ich von Anfang an recht gut leiden, Makas Vater und Shinigami-sama waren hauptsächlich für die Gags verantwortlich und haben deswegen auch ein paar Sympathiepunkte verdient. Selbst der fetziger Soundtrack hat mir gut gefallen, wenn die weitere Story einigermassen in Ordnung ist, gibt es absolut nichts, was gegen Soul Eater sprechen könnte, viel mehr Sorgen mach ich mir, ob ich es tatsächlich schaffe, 51 Episoden zu bloggen.



